Ich war 16 als ich anfing, mit Kohle zu zeichnen.
Ich wollte Bilder an den Wänden, die es nirgends gab außer in meinem Kopf.
Nach der Schule arbeitete ich als Erziehungshelferin mit gehörlosen, mehrfach behinderten Menschen. Nach etwa einem Jahr zog ich nach Bremen, um Kunsttherapie zu studieren. Zwei Jahre später zog ich nach Hamburg und absolvierte eine Ausbildung zur Illustrationsdesignerin. Seitdem arbeite ich außerdem in einem Comic-Laden.
Meine Bilder sind bevölkert von surrealen Wesen, die in Kombination mit ihrer Umgebung eine sonderbare Atmosphäre schaffen. Obwohl teilnahmslos wirkend, versuchen sie ihre Umwelt zu begreifen.
In ihrem scheuen Versuch Kontakt herzustellen, erscheinen sie ausgesetzt, alleingelassen, entrückt.
Weitere Aspekte meiner Arbeit sind expressiv realistische Darstellungen von Personen, deren mentale Schäden durch äußere Verletzungen gespiegelt werden.


