KOSMOS – Schichten – Ausstellung: Simones Beitrag

An einem Freitag im Januar machten wir uns auf den Weg: mein Freund Dirk, unser Mopsmädchen Aina und ich. Vollbepackt mit allerlei Gütern wie Laptop, Näschereien und einem außerirdischen D.J. stapften wir durch den erst eine Woche später darniederliegenden Schnee zur S-Bahn Richtung Altona und verfluchten unseren Unbesitz eines Autos. Wie immer war die Bahn vollgestopft. Aber meine Gedanken waren eh bei der bevorstehenden Vernissage. Werden Leute kommen? Werden wir alles rechtzeitig schaffen? Wird alles gut werden? Werden Leute kommen?

Im ebenfalls vollgestopften Altona ( hallo…Freitagabend…) wehte uns ein starker, eisiger Wind entgegen, aber auch die 100 Meter-Markierung erklommen wir mit Hundegebell in den Ohren und jemand legt mir beruhigend die Hand auf die Schulter…Luis Trenker, nein Louis Armstrong…Neil Armstrong…aber ich schweife ab.

Endlich angekommen wurde kurz verschnauft, dann aufgebaut und nochmal losgeeilt in den nahen Supermarkt, um etwas Nasses für die Kehlen zu besorgen. Nur wieviel? Werden überhaupt Leute kommen?

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Doch bei der Rückkehr stellte sich heraus, wir waren nicht allein. Hocherfreut und die blöden Zweifel mal hübsch zementiert in der Elbe versenkend, legten wir los.

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Carmen hatte eine Reihe Astronautensessel besorgt für unseren kosmischen Trip (in der Phantasie geht ja bekanntlich alles). Der Weltraum, unendliche Weiten. Wie kann ein Raum unendlich sein? (Phantasie=Vorstellungskraft hat auch seine Grenzen). Ich gebe mir gerade selber den kleinen Tipp, daß man sich für den Anfang nur einen kleinen Teil von der Unendlichkeit vorzustellen braucht, überschaubar und hirnknotenlos.

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Der Kosmos der Erklärung und freien Rede.

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Der entspannte Freunde-Kosmos

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Nach einer kleinen Stärkung sieht der Kosmos gleich ganz anders aus.

 

Beinahe alle Anwesenden redeten außerirdisch. Habe ich gedacht. Es stellte sich als eine urtümliche Geheimsprache der Schüler heraus – Hühnersprache oder hühnisch – , die an meiner Schule offenbar unbekannt war. Bei uns wurde direkt die Sprache weggelassen und mittels geheimer Zeichen während des Unterrichts kommuniziert. (Eine primitive Form der Gebärdensprache). In Gedenken an jene Zeit wurde an eine besonders im dörflichen Gebieten weit verbreitete Form der Freizeitbeschäftigung erinnert, der sogenannten Umknickgeschichte. Dann wurde geschrieben und geknickt und geknickt und geschrieben. Entfallen ist mir leider der Inhalt jener “dadaistischer” Zeilen, die auch sogleich ins hühnische und teilweise ins rückwertsige übersetzt wurden.

Es war also ein überaus amüsanter Abend. Ich danke allen Freunden und Gästen, die da waren!!

Und vor allem Carmen Oberst (die übrigens die obigen Fotos gemacht hat).

Danhandefankehedefe anhandefan diehiedefie Unhundefunterherdeferstützhützdefützunghungdefung!

Sihidefimohodefonehedefe Heinheindefeinzehedefe :D

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Homunkulus

 

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Die Trickbetrügerin

 

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Ich war mal eine Trickbetrügerin

 

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Gemüter-City

 

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Die andere Seite

 

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Entspannte wilde Tiere

 

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Die wilden Tiere sind müde

 

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Die Dinger pieken wieder

 

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Schon wieder dieser Idiot

 

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Idiotie in rot

 

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Emotionaler Kosmos goes Boom! – Soon

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Gerne gebe ich meinen Bildern Namen, aber darüber denken oder reden, überlasse ich dem Betrachter selbst.

Zu der Entstehung der Bilder kann ich nur sagen, daß einige während der Enstehung entstanden sind (z.B. Die wilden Tiere sind müde) und andere (z.B. Gemüter-City) schon in meinem Kopf so aussahen. Ein wiederkehrendes Motiv sind die verformten Seifenblasen und die blasenartigen Gebilde mit den kleinen Spitzen. In diesem Kosmos schweben beispielsweise Ängste, Zweifel, Neid, aber auch Zuversicht, Hoffnung und bedingungslose Zuneigung um die Figuren herum wie Radiowellen und werden absorbiert oder abgesondert.

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Simone H. tanzt auf zwei Ausstellungen!!

…nur im übertragenen Sinne (es sei denn es gibt Sekt auf Eis).
Zusammen mit den Junior.Art.Isten bin ich auf folgenden Ausstellungen vertreten:

1. ZIELE OHNE WEGE
(mit the Stan who fell to earth!)
Vernissage: Sa. 30.04.2011 ab 19 Uhr
Finissage: Fr. 03.06.2011 16 – 19 Uhr
im Photo.Kunst.Raum
Friedensallee 26 / Hamburg
junior.art.ist – Ziele ohne Wege

2. WOHNRAUM
Die Ausstellung verläuft in zwei Etappen.
Besichtigungstermin 1: 29.04.2011 ab 18.30 Uhr
Besichtigungstermin 2: 13.05.2011 ab 18.30 Uhr (da zieh ich dann ein)
Finissage: 27.05.2011 ab 18.30 Uhr
im Salon
Bahrenfelder Steindamm 41 / Hamburg
junior.art.ist – Wohnraum

Ich bitte um zahlreiches Erscheinen.

Mit freundlichen Grüßen, Simone H.

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Interview bei Freshviewer

Im Online-Magazin Freshviewer gibts es in der aktuellen 3.Ausgabe ein Interview zu lesen, das Olga Chekanina mit mir geführt hat: Freshviewer: Alices und Wunderländer

In der Blätterausgabe kann man dann noch einige meiner Arbeiten sehen.

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Rückblick: Hirngespenster

Jetzt komme ich erst dazu, über die Ausstellung “Hirngespenster” zu berichten.

Das Wetter war nicht gerade mein Freund an den Tagen, es war kalt und ungemütlich und glatt (ich persönlich bin ja beim Gang über den Weihnachtsmarkt in Altona auf einer Plastiktüte ausgerutscht). Es war also nicht viel Besuch von außen da. Aber von Innen. Also Freunde. Jetzt nicht ausgedachte in meinem Kopf, nein, so echte. Und unser Möpschen Aina war der Sonnenschein des Tages.

Ich danke allen, die da waren! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Ich habe einige Fotos (Danke an Carmen Oberst und Johanna Wunderlich) zusammengetragen:

Foto: Johanna Wunderlich

Foto: Carmen Oberst

 

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Ausstellung

AUSSTELLUNG: HIRNGESPENSTER

Die Gespenster, die in mir spukten (und immer noch spuken), die ich auf Papier und Leinwand gebannt habe, sind nun bald ansehbar für alle, die sich gern überraschen lassen.

Am Samstag, den 04.12.2010 um 18 Uhr wird die Ausstellung eröffnet. Wer da keine Zeit hat, bekommt noch mal am Sonntag, den 05.12.2010 von 15 bis 19 Uhr die Gelegenheit, sich die Werke anzuschauen.

Die Räumlichkeit ist das Atelier (wohlgemerkt nicht der Photo.Kunstraum) von Carmen Oberst in der Friedensallee 26 in Hamburg, (neben dem Monsun Theater) im Hinterhof.

Ich freue mich über euer Kommen!

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Neues in Schwarzweiß

Ich hab mal ein paar Hirngespenster freigelassen: hier gibt es 4 neue Zeichnungen. Entstanden im Juli und August 2010.

Zeichnungen

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Zweifelmacher

Mittwoch, Dezember 02, 2009

Der Zweifelmacher lebt und pustet Zweifelblasen in die Köpfe.
Es ist schwer, sie nicht reinzulassen, zumal man sie erst bemerkt, wenn es zu spät ist.

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